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Tipico als neuer Partner für 1. und 2. Bundesliga

Die Tochtergesellschaft der Deutschen Fußball Liga (DFL), Bundesliga International, gab am Mittwoch bekannt, dass sie ab Januar 2018 eine Sponsoring Vereinbarung mit dem Sportwettenanbieter Tipico geschlossen hat. Die Partnerschaft ist befristet bis zum Ende der Saison 2020/21.

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Die neu geschlossene Partnerschaft umfasst drei wesentliche Punkte und beginnt ab sofort.

Tipico Co. Ltd. erwirbt durch die Zusammenarbeit den offiziellen Partnerstatus und erhält ab der kommenden Saison ein Erstverhandlungsrecht, welches in den Medienverträgen der DFL fixiert ist. Außerdem erlangt Tipico das sogenannte ‚Matching Offer Right‘. Es betrifft bestimmte Sonderwerbeformen bei nationalen Lizenznehmern und zugleich Branchen-Exklusivität bei vorliegenden Buchungen. Bestandteil Nummer drei bezieht sich auf die medialen Plattformen der DFL, in denen der neue Partner im Rahmen eines Digitalpakets eingebunden wird. Die werbliche Nutzung von Club-Rechten umfasst der Vertrag allerdings nicht.

Nicht alles wird perfekt sein

Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Vermarkters Sport 1 Media, Patrick Fischer twitterte am Mittwochvormittag „…Ärger ist hier vorprogrammiert!“. Generell bleibt die neue Partnerschaft zwischen der DFL und Tipico nicht ohne Aufsehen, denn Sky und der o. g. Medienpartner der Bundesliga arbeiten mit den Sportwettenanbietern bwin und Bet zusammen. Durch das oben angesprochene Erstverhandlungsrecht gehen den Medienpartnern die Möglichkeit verloren, ihre Flächen selbst anzubieten und für sich das bestmöglichste herauszuholen.

Branchenexklusivität – ein hohes Gut

Auch die Vereine werden sich den Vertrag und seine Bestandteile ganz genau anschauen, denn auch sie haben ihre Partner und Sponsoren. Zwar sind die Club-Rechte, wie eben erwähnt nicht betroffen, jedoch werden zentral vergebene Rechte besonders kritisch gesehen. Grund ist die Branchenexklusivität, da niemand sich ein wertvolles Recht mit einem Mitbewerber teilen möchte. Im Jahr 2012 haben einige Verantwortliche der Vereine es auch nur widerwillig hingenommen, als der Logistik-Dienstleister Hermes der offizielle Ärmelsponsor der Bundesliga wurde. Gleiches gilt für den Sponsor des DFB-Pokals, VW, was den Vereinen mit Sponsoren im Automobil-Bereich ebenso wenig gefallen hat.